Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.
Carsten Brzeski
Chefvolkswirt
Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
Donald Trump hat sich für den ersten Tag im Amt so einiges vorgenommen – er rief unter anderem einen nationalen Energienotstand aus und ordnete an, aus der WHO und dem Pariser Klimaabkommen auszutreten. Sebastian Franke und Franziska Biehl sprechen darüber, warum die Finanzmärkte dennoch mit vorsichtiger Erleichterung reagierten und was das alles mit dem Immobilienmarkt zu tun hat. Außerdem erklären die beiden, warum das Problem des Fachkräftemangels trotz angespannter zyklischer Lage noch immer besteht – und sich in Zukunft noch multiplizieren dürfte.
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Quelle: Bundesagentur für Arbeit; ING-Berechnungen
Der Arbeitsmarkt wird 2025 eines der Top-Themen sein. Nachdem er uns jahrelang den starken Mann vorgespielt hat, zeigt er so langsam sein wahres, von strukturellen Schwachstellen gezeichnetes Gesicht. Und was man auf den ersten Blick nicht sieht, holen wir schon noch an die Oberfläche. So zum Beispiel die Tatsache, dass der deutsche Arbeitsmarkt ohne Fachkräftemigration bereits jetzt auf deutlich wackligeren Beinen stehen würde.
Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto „Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft“ über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.
Am 20. Januar tritt Donald Trump seine zweite Amtszeit als Präsident der USA an. Dieses Mal hat er nicht nur eine „Carte Blanche“, sondern ist auch viel besser vorbereitet als beim ersten Mal. Was ist Lärm, was ist ernst gemeint und wie sieht die tatsächliche wirtschaftspolitische Agenda aus? Carsten Brzeski ordnet dies im Gespräch mit Inga Fechner ein. Außerdem: die jüngsten Inflationszahlen aus den USA, ein Blick auf das deutsche Bruttoinlandsprodukt, die anstehenden Bundestagswahlen und die neuesten Erkenntnisse aus dem EZB-Protokoll.
Die frühen 2000er Jahre waren eine Zeit, an die deutsche Ökonomen nicht gerade mit Begeisterung zurückdenken. Warum wir es an dieser Stelle dennoch tun? Das zeigt unser Chart der Woche. Denn genau in diese Phase fiel das letzte Mal, dass die deutsche Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Jahren schrumpfte – was sie nun erneut getan hat.
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Quelle: LSEG Datastream, IMF, ING; Währungskonvertierung von Dollar in Euro via LSEG
Ende 2024 konnte die EU gleich zwei bedeutende Erfolge auf der internationalen Bühne feiern. Nach 25 Jahren Verhandlungen wurde ein Abkommen mit den Mercosur-Staaten abgeschlossen. Zudem einigte sich die EU nach zehn Jahren auf ein neues Abkommen mit der Schweiz, für das seit März 2024 über 200 Verhandlungsrunden stattfanden. Zumindest ein zartes positive Zeichen in einer Welt, die bald (noch stärker) von Zöllen und Zerwürfnissen geprägt sein könnte.
Ist es gerade kälter im Raum geworden? Das kann nur daran liegen, dass unsere Ökonomen aus der Winterpause zurück sind. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt im Gespräch mit Franziska Biehl, warum die EZB aktuell vor keiner leichten Entscheidung steht, und wirft einen Blick unter die Oberfläche des Arbeitsmarktes. Spoiler-Alarm: Aus der Ferne sah er deutlich schöner aus. Mehr geht nicht? Und ob – schon mal alle – nennen wir es mal Vorschläge – die der designierte US-Präsident in den ersten Tagen des Jahres gemacht hat, gebündelt auf die Ohren bekommen? Diese Folge ist für Pessimisten, und die, die es noch werden wollen.
Wenn sich das gesamte Research-Team der ING Deutschland gemeinsam ums Mikrofon versammelt, dann kann das nur eines bedeuten: Weihnachten steht vor der Tür. Statt gemeinsam Weihnachtslieder zu singen, blicken unsere Ökonomen aber auf die wirtschaftlichen und politischen Highlights des Jahres und wagen eine Prognose für das kommende Jahr. Das liegt ihnen auch mehr, wie der ein oder andere Rückblick auf vergangene Prognosen bestätigt.
Genug der muffligen Weihnachtsgrüße, in diesem Jahr ist es endlich mal wieder Zeit für gute Stimmung unterm Weihnachtsbaum! It’s the most wonderful time of the year, und das dürfte auch der Weihnachtsmann selbst in diesem Jahr mal wieder so sehen. Diese Weihnachten muss er nämlich weniger tief in die Taschen greifen, um den Geschenkesack voll zu machen, als vergangenes Jahr. Doch wo die einen fröhliche Weihnachtslieder anstimmen, ist ein gewisser grüner Griesgram, der Weihnachten zu stehlen versucht, nicht weit – kann die „Weihnachtsmannflation“ in diesem Jahr dennoch das Weihnachtsgeschäft retten?
Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto „Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft“ über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.